Workshopangebote

Workshopentwurf 1: Das Improvisieren und die Idee

  1. Einführung in die Improvisation/Grundlagen:
    -Improvisation als Kernstrategie des kreativ/künstlerischen Schaffens
    -und als Grundbedingung menschlichen Handelns.
  2. Das Spektrum des Improvisierens, ein Changieren zwischen:
    -Ideen, die sprichwörtlich „Eisen aus dem Feuer holen“,
    -und Ideen, mit dem Willen und der Gelegenheit, ein Wagnis einzugehen, um „dem Unmöglichen eine Chance“ zu geben. „Das machen wir jetzt erst einmal so!”

Die so gefundene Idee muss sich unter Voraussetzungen bewähren, die unerwartet, unklar oder unbeständig sind – und die sich im Verlauf des Geschehens oder des Handelns selbst klären.

Wie beeinflussen diese Umstände die Ideenfindung? Kann eine „Übergangsidee“ oder eine pragmatische Lösung, die sich am Machbaren orientiert, eine „richtige“ Lösung sein? Wie ist das Verhältnis von provisorischen Lösungen zu nachhaltigen und längerfristigen Veränderungen?

Die Mechanismen, die hier wirksam sind, werden in Theorie und praktischen Übungen untersucht, dabei im Hinblick auf ihr Potential für die eigene Praxis diskutiert.

Workshopentwurf 2: Improvisieren und die Ungewissheit

Die Überschaubarkeit globaler Zusammenhänge schwindet. Handlungsspielräume scheinen zu schrumpfen; die eigene Selbstwirksamkeit wird in Frage gestellt.

Das alles lässt ein planvolles Vorgehen schwieriger erscheinen. Was tun, wenn Zukunft als potentiell entwicklungsoffen wahrgenommen wird, Sicherheiten als Handlungsmotive fehlen? Helfen Provisorien? Könnte das Improvisieren eine Anleitung zum Handeln in genau diesen unsicheren Situationen sein? Und wie können wir uns auf das Unerwartete vorbereiten?

Ein Workshop mit folgenden Elementen:

  1. Einführung in die Improvisation/Grundlagen
    -Improvisation als Kernstrategie des kreativ/künstlerischen Schaffens
    -und als Grundbedingung menschlichen Handelns.
  2. Jeder Beruf und auch Alltagskontexte bilden Routinen heraus, aber an den „Rändern“ wird improvisiert. Wie sieht das in dem jeweiligen Kontext aus?
  3. Wie lassen sich Elemente der Improvisation und des Provisorischen in die eigenen Kontexte übertragen?